Die ganze Nacht und den ganzen Vormittag regnet es weiter. Meine Stimmung ist etwas gesunken, da ich gerne einen Tag hierbleiben und das griechische Leben geniessen wollte. Als ich mich spät aus dem Schlafsack schäle und endlich aufstehe, sehe ich neben mir ein kleines Zelt, völlig durchnässt am Boden. Vor dem geschlossenen Camping-Kaffee, es ist bereits nach zehn Uhr, sitzt völlig verfroren eine junge Frau. Sie ist wohl die Besitzerin des Zeltes neben mir. Ich lade sie zu mir ins Auto ein und wir trinken gemeinsam einen Tee und plaudern gemütlich über unsere Reisen und Ziele. Sie ist mit dem Bike unterwegs. Seit zehn Tagen fährt sie nun schon im Regen. Ihr ganzes Gepäck ist triefend nass. Sie meint dazu nur lapidar: “that’s life“. Da kann ich mich ja wohl nicht beklagen, wenn ich an meine Luxus-Situation denke. Sie erzählt mir: „Das grösste Problem sind die Hunde. Sie rennen mir hinterher und ich weiss nie, ob sie wirklich in meine Beine beissen möchten oder ob sie mir nur hinterherrennen. Auf jeden Fall hat ein Hund mir in den hinteren Reifen gebissen. Das war gar nicht lustig“, endet sie.
Als wir beide wieder aufgewärmt und trocken sind, wünsche ich ihr von Herzen gutes Wetter und viele emotional schöne Momente, auf ihrer Reise. Obwohl wir uns kaum länger als zwei Stunden kennen, verabschieden wir uns herzlich als Freunde.
Das finde ich immer wieder faszinierend auf Reisen: Da kenne ich jemand kaum einen halben Tag und trotzdem fühle ich mehr Verbundenheit mit dieser Person, als mit vielen Menschen aus der Schweiz, die ich schon Jahre kenne.
Am Mittag halte ich es nicht mehr aus. Ich schliesse das nasse Dachzelt und fahre in Richtung Türkei. Sobald ich die Sonne sehe, so mein Vorsatz, halte ich an und verweile!
Kurz vor der türkischen Grenze bei Alexandroupoli ist es dann endlich soweit! Bei Sonnenuntergang schlendere ich dem idyllischen Sandstrand entlang. Ein Fischerehepaar ist bei der Arbeit. Ihre vier Angelruten werfen sie wiederholt ins Wasser. Der Fang sei schlecht, meint der Mann mit irrwitzigen Handzeichen. Wir lachen gemeinsam über unsere Konversation, die leider gar keine ist, da die Beiden nur griechisch Sprechen. Es tut gut mal ein paar Schritte zu laufen, nach der ganzen Fahrerei. Und so gehe ich dem Strand entlang bis die Nacht einbricht.
Als wir beide wieder aufgewärmt und trocken sind, wünsche ich ihr von Herzen gutes Wetter und viele emotional schöne Momente, auf ihrer Reise. Obwohl wir uns kaum länger als zwei Stunden kennen, verabschieden wir uns herzlich als Freunde.
Das finde ich immer wieder faszinierend auf Reisen: Da kenne ich jemand kaum einen halben Tag und trotzdem fühle ich mehr Verbundenheit mit dieser Person, als mit vielen Menschen aus der Schweiz, die ich schon Jahre kenne.
Am Mittag halte ich es nicht mehr aus. Ich schliesse das nasse Dachzelt und fahre in Richtung Türkei. Sobald ich die Sonne sehe, so mein Vorsatz, halte ich an und verweile!
Kurz vor der türkischen Grenze bei Alexandroupoli ist es dann endlich soweit! Bei Sonnenuntergang schlendere ich dem idyllischen Sandstrand entlang. Ein Fischerehepaar ist bei der Arbeit. Ihre vier Angelruten werfen sie wiederholt ins Wasser. Der Fang sei schlecht, meint der Mann mit irrwitzigen Handzeichen. Wir lachen gemeinsam über unsere Konversation, die leider gar keine ist, da die Beiden nur griechisch Sprechen. Es tut gut mal ein paar Schritte zu laufen, nach der ganzen Fahrerei. Und so gehe ich dem Strand entlang bis die Nacht einbricht.