Alleine, intensiver Erleben !

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Ich liebe meinen Mann Marcel, mein Sohn Raphael und meine ganze Familie. Trotzdem treibt mich die Sehnsucht immer wieder solo in die weite Welt.
Das Erlebnis alleine unterwegs zu sein ist unglaublich intensiv und eindringlich. Die Eindrücke vernarben sich tief und mächtig. Sie sind so gewaltig, dass sich innere Werte und Paradigmen durch das Erlebte verändern
.
Solo-Reisen gibt mir die Chance all meine Sinne zu Sensibilisiere. Es ist die Stille die ich dann bewusst höre. Es sind die Farben, die mich täglich berauschen. Es sind ungewohnte Düfte, die meine Nase reizen. Es sind die Verbindungen mit Menschen, die der Reise seinen Wert geben.

Ich verlasse die Gewohnheit, immer jemanden um mich herum zu haben, zu sprechen, zu streiten, zu lachen oder einfach nur die Nähe zu spüren. Ich tauche ein, in das achtsame Leben. Schönheit und Schrecken, Liebe und Angst sind manchmal nur ein Atemzug von einander entfernt!
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Wie Ilija Trojanow treffend in seinem Buch: Gebrauchsanweisung fürs Reisen schreibt: Die Stille ist ein wunderbarer Begleiter. Genau so empfinde ich es jetzt! Das war nicht immer so! Ich musste lernen, wie es sich wunderbar schweigen lässt, wenn man alleine im Auto durch Afrika fährt, in einem indischen Zug oder in einem Bus durch Indonesien tuckert. In der Stille, spreche ich weniger, weil ich diese Ruhe geniessen lernte und die Gedanken endlich Zeit finden, in die Freiheit zu entfliehen! 
Als Solo-Reisende komme ich mit fremden Menschen öfter in Kontakt, als mit einem Partner, der Familie oder einer ganzen Gruppe. Meist muss ich meine vertraute Sprache verlassen und begebe mich verletzlich auf ein kommunikatives Abenteuer. Ich bin für berührende Begegnungen viel offener, als in Begleitung.

Solo unterwegs in:

Glücksmomente und Augenblicke des Schreckens liegen oft nur einen Atemzug voneinander entfernt, wenn man alleine reist!
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Sudan

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Sambia

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Äthiopien