Ich bin in Tabriz und lenke den Milvus zu einer Tankstelle, um den Weg zu meinem Hotel zu erfragen. Wie erwartet spricht vom Personal niemand englisch. Als ich etwas verloren da stehe, und gerade überlege wie sich mein Problem lösen lässt, da ich kein Internet und also auch kein Google habe, kommt ein Mann und fragt gebrochen: „Wo du?“ Ich nenne ihm den Namen Kaya Laleh. „Ahh, Kaya Laleh“, wiederholt er und „follow me!“ Und wieder einmal kann ich nur staunen über die Hilfsbereitschaft!
Ich sitze im Taxi und lasse mich ins City Center fahren. Den Nerv, mit dem eigenen Fahrzeug ins Gewühl hinein zu kutschieren, habe ich beim besten Willen nicht mehr. Erst Geld wechseln, dann den Bazar erkunden ist mein Plan, welcher ich dem älteren Chauffeur der mich gerade noch so knapp versteht, erkläre. “OK, OK, friend money changer“, und schon hält er am Strassenrand, an einem Eingang zum Bazar. Schnell ist sein Freund zur Stelle und verhandelt mit dem Fahrer den Kurs. Zum Glück hat mich das Hotelpersonal über den aktuellen Schwarzmarkt-Kurs informiert. Ich müsse mein Zimmer bar bezahlen, sagte die Receptionistin und empfahl mir, in der Stadt zu wechseln. Der Wechselkurs im Hotel sei nämlich miserabel. Ganz herzlichen Dank für eure Hilfe und Ehrlichkeit!
Zurück zum Geldwechsler beim Bazar: Nervös, um sich schauend, setzt er sich auf den Beifahrersitz und wir fahren hundert Meter weiter. Der Taxichauffeur kommentiert die Situation mit: „Police Kamera. No good“. Hier etwas abseits kommen wir dann zum Geschäft. Ich muss nicht feilschen, auch der Money-Changer will mich nicht übervorteilen! Wieder einmal muss ich meine Vorurteile den Iranern gegenüber komplett revidieren.
Ich sitze im Taxi und lasse mich ins City Center fahren. Den Nerv, mit dem eigenen Fahrzeug ins Gewühl hinein zu kutschieren, habe ich beim besten Willen nicht mehr. Erst Geld wechseln, dann den Bazar erkunden ist mein Plan, welcher ich dem älteren Chauffeur der mich gerade noch so knapp versteht, erkläre. “OK, OK, friend money changer“, und schon hält er am Strassenrand, an einem Eingang zum Bazar. Schnell ist sein Freund zur Stelle und verhandelt mit dem Fahrer den Kurs. Zum Glück hat mich das Hotelpersonal über den aktuellen Schwarzmarkt-Kurs informiert. Ich müsse mein Zimmer bar bezahlen, sagte die Receptionistin und empfahl mir, in der Stadt zu wechseln. Der Wechselkurs im Hotel sei nämlich miserabel. Ganz herzlichen Dank für eure Hilfe und Ehrlichkeit!
Zurück zum Geldwechsler beim Bazar: Nervös, um sich schauend, setzt er sich auf den Beifahrersitz und wir fahren hundert Meter weiter. Der Taxichauffeur kommentiert die Situation mit: „Police Kamera. No good“. Hier etwas abseits kommen wir dann zum Geschäft. Ich muss nicht feilschen, auch der Money-Changer will mich nicht übervorteilen! Wieder einmal muss ich meine Vorurteile den Iranern gegenüber komplett revidieren.
Mein Fahrer besteht darauf, mich durch den Bazar zu begleiten. Es sei viel zu gefährlich für mich als Frau und Ausländerin. Es gäbe zu viele Diebe und Verkäufer, die mich bescheissen wollten. Ich willige ein, weil er ein sympathischer Iraner ist und weil er wohl nur aus seinem Beschützer -Instinkt heraus so reagiert. Ich bin überzeugt, dass keine finanziellen Hoffnungen oder gar Forderungen dahinter stecken. Und falls doch, dann ist er nicht der Erste, der meine Entschlossenheit nichts zu bezahlen, zu spüren bekommen könnte.
Wie überall auf der Welt ist der Bazar auf eindrückliche Weise voll gepackt mit Leben! Viele Menschen; sogar mehrheitlich Frauen, enge Gassen, kleine Shops, Gerüche; gute und schlechte und unendlich vielerlei Waren entzücken meine Sinne. Es ist für mich jedesmal eine Freude durch die engen Gassen zu schlendern und den lokale Lifestyle in mich aufzusaugen wie eine Wüstenpflanze nach jahrelanger Trockenheit das Wasser.
Beim Parfum-Shop muss ich anhalten. Wunderbare Erinnerungen an Damaskus werden in mir wach. Es ist ein Ritual in orientalischen Ländern ein Parfum zu kaufen. Glasfläschchen in allen Farben und Düften werden geöffnet und irgendwo an den Köper, oder besser gesagt auf die Kleidung gesprayt, gestrichen oder gerollt. Obwohl ich mich längst für einen Duft entschieden habe, wird das Ritual bis zum bitteren Ende weiter geführt. Wie immer auf meinen Reisen, stehe ich in solchen Situationen im Mittelpunkt des Geschehens. Eine ganze Menschentraube steht um uns herum und erfreut sich ob diesem Spektakel. Man macht sich ständig ein wenig lächerlich und natürlich auch auf eine gewisse Weise zum Clown. Hier hilft nur über sich selber lachen zu können!
Wie überall auf der Welt ist der Bazar auf eindrückliche Weise voll gepackt mit Leben! Viele Menschen; sogar mehrheitlich Frauen, enge Gassen, kleine Shops, Gerüche; gute und schlechte und unendlich vielerlei Waren entzücken meine Sinne. Es ist für mich jedesmal eine Freude durch die engen Gassen zu schlendern und den lokale Lifestyle in mich aufzusaugen wie eine Wüstenpflanze nach jahrelanger Trockenheit das Wasser.
Beim Parfum-Shop muss ich anhalten. Wunderbare Erinnerungen an Damaskus werden in mir wach. Es ist ein Ritual in orientalischen Ländern ein Parfum zu kaufen. Glasfläschchen in allen Farben und Düften werden geöffnet und irgendwo an den Köper, oder besser gesagt auf die Kleidung gesprayt, gestrichen oder gerollt. Obwohl ich mich längst für einen Duft entschieden habe, wird das Ritual bis zum bitteren Ende weiter geführt. Wie immer auf meinen Reisen, stehe ich in solchen Situationen im Mittelpunkt des Geschehens. Eine ganze Menschentraube steht um uns herum und erfreut sich ob diesem Spektakel. Man macht sich ständig ein wenig lächerlich und natürlich auch auf eine gewisse Weise zum Clown. Hier hilft nur über sich selber lachen zu können!